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Filme aus Italien bei der Berlinale 2020 (20.02.-01.03.)

Datum:

20/02/2020


Filme aus Italien bei der Berlinale 2020 (20.02.-01.03.)

Wettbewerb 

Favolacce (Bad Tales), R.: Damiano und Fabio D'Innocenzo
Mit Elio Germano, Barbara Chichiarelli, Lino Musella, Gabriel Montesi, Max Malatesta
Italien / Schweiz 2020. Weltpremiere

In einer Siedlung im Speckgürtel Roms leben einige Familien fernab von allem. Es herrscht eine Stimmung, die jederzeit explodieren kann. Den Kollaps führen die Kinder herbei. Der zweite Berlinale-Film der Brüder D’Innocenzo ist ein wildes, erstaunlich reifes Werk.
INFO
 
 
Volevo nascondermi (Hidden away), R.: Giorgio Diritti: Competition
mit Elio Germano, Pietro Traldi, Orietta Notari, Andrea Gherpielli, Oliver Johann Ewy
Italien 2019
 
Gegen seinen Willen wird Toni aus der Schweiz nach Italien ausgewiesen. Jahrelang lebt er bitterarm in den Po-Auen. Die Leidenschaft fürs Zeichnen gibt er aber nie auf. Die Geschichte von Antonio Ligabue, einem revolutionären Einzelgänger der modernen Kunst.
INFO
 
Der Schauspieler Elio Germano und die Regisseure Damiano & Fabio D’Innocenzo sind am 26. Februar 2020, 14:00 Uhr zu Gast im Italienischen Kulturinstitut Berlin.
Moderation: Anna Maria Pasetti. 
Auf Italienisch mit Simultanübersetzung 
INFO

 
Siberia, R.: Abel Ferrara
mit Willem Dafoe, Dounia Sichov, Simon McBurney, Cristina Chiriac, Daniel Giménez Cacho
Italien / Deutschland / Mexiko 2020. Weltpremiere
 
Ein gebrochener Mann flieht vor der Welt und findet sich in einer Höhle wieder. Sein Befreiungsschlag wird zur radikalen Konfrontation: mit Träumen, Erinnerungen und dämonischen Visionen.
INFO


On Transmission 

Cesare deve morire (Caesar Must Die), R.: Paolo Taviani, Vittorio Taviani
mit Cosima Rega, Salvatore Striano, Giovanni Arcuri, Antonio Frasca, Juan Dario Bonetti
Italien 2012

Am Ende von Shakespeares „Julius Cäsar“ werden die Darsteller mit stürmischem Applaus belohnt. Das Licht verlöscht, die Akteure verlassen die Bühne, kehren zurück in ihre Zellen: Es sind Häftlinge, die im Hochsicherheitstrakt der römischen Strafanstalt Rebibbia einsitzen.
INFO


Sole
, R.: Carlo Sironi
mit Sandra Drzymalska, Claudio Segaluscio, Barbara Ronchi, Bruno Buzzi
Italien / Polen 2019
 
Ermanno ist ein italienischer Kleinkrimineller, Lena ist im siebten Monat schwanger und aus Polen nach Italien gekommen, um ihr Baby zu verkaufen. Die beiden kennen sich nicht, doch Ermanno soll bis zur Übergabe des Kindes den Vater spielen.
INFO
 
 
Paolo Taviani im Gespräch mit Carlo Sironi

Im Rahmen von „On Transmission“ diskutieren renommierte Regisseur*innen, die einen besonderen Eindruck beim Festival hinterlassen haben, mit einer/einem weiteren Filmemacher*innen ihrer Wahl über die Filmkunst.
INFO

 
Berlinale Special Gala
 
Pinocchio, R.: Matteo Garrone
mit Roberto Benigni, Federico Ielapi, Rocco Papaleo, Massimo Ceccherini, Marine Vacth
Italien / Frankreich / Vereinigtes Königreich 2019
 
Der Film hält sich treu an die allseits bekannte Geschichte von Pinocchio, der Matteo Garrone jedoch eine einzigartige visionäre Dimension verleiht. Pinocchios Welt ist real und fantastisch zugleich – ein Italien, das nach Erde, Meer und Bauernhof riecht.
INFO
 
 
Panorama
 
Semina il vento (Sow the Wind), R.: Danilo Caputo
mit Yile Yara Vianello, Feliciana Sibilano, Caterina Valente, Espedito Chionna
Italien / Frankreich / Griechenland 2020. Weltpremiere
 
Nach Jahren kehrt Nica zurück in ihr Heimatdorf. Die Olivenbäume ihrer Großmutter sind von einer Käferplage bedroht. Gegen den Willen des Vaters kämpft sie für den Erhalt der Bäume und das Fortsetzen der Familientraditionen.
INFO
 

Forum
 
La casa dell’amore (The House of love), R.: Luca Ferri
mit Bianca Dolce Miele, Natasha De Casto, Dario Bacis, Domenico Monetti, Walter Zombie
Italien 2020. Weltpremiere
 
Bianca ist transsexuell, Prostituierte und verbringt ihre Zeit in einer kleinen Mailänder Wohnung. Die Kamera folgt ihr in diese Welt: Telefonate mit Freiern, Philosophie, Sex und Zigaretten, Freunde singen, Gespräche mit der Freundin, die weit weg ist.
INFO
 

Zeus Machine. L'invincibile, R.: David Zamagni, Nadia Ranocchi
mit Sergio Fantoni, Paolo Zanfanti, Mirco Zanfanti, Francesca Ricci, Marco Mazzoni
Italien 2019
 
Zwölf Vignetten über das nie erzählte Leben des Herkules lösen den Mythos auf und verdichten ihn zugleich: Performances von Körpern und Maschinen, inspiriert von Sandalen-Filmen, als spielerische Analyse von Mythen und deren Strukturen.
INFO

 
Generation 14plus
 
Palazzo di Giustizia (Ordinary Justice), R.: Chiara Bellosi
mit Daphne Scoccia, Bianca Leonardi, Sarah Short, Nicola Rignanese, Giovanni Anzaldo
Italien / Schweiz 2020. Weltpremiere
 
Ein Tag am Gericht: Routine für die einen, Drama für die anderen. Auf dem Flur warten zwei Mädchen das Ende eines Prozesses ab, der ihre Familien betrifft. Feinfühlig und vielschichtig zeigt Chiara Bellosis Spielfilmdebüt die Nachwirkungen eines Delikts.
INFO

 
Progresso Renaissance, R.: Marta Anatra
mit Tommaso Meloni, Simone Biggio, Daniele Fulghesu
Italien / Frankreich 2019
 
Portovesme, Sardinien. Aufnahmen eines vergangenen Sommers. Im Genre-Spiel aus Archivbildern und 16-mm-Aufnahmen wird eine Gruppe Jungen zum Sinnbild einer Generation in einer Region, wo zwischen 1969 und heute der Fortschritt zum Stillstand gekommen ist.
INFO

 
Berlinale Classics
 
Il bidone (Der Schwindler), R.: Federico Fellini
mit Broderick Crawford, Giulietta Masina, Richard Basehart, Franco Fabrizi, Sue Ellen Blake
Italien / Frankreich 1955
Gast: Gian Luca Farinelli (21.02., 22:00, International)
 
Ein Ganoventrio bringt die Ärmsten der Armen um ihr Erspartes. Was als Gaunerkomödie beginnt, verwandelt sich in ein tragisch-existenzialistisches Drama. Der neorealistische Film zeichnet eine krasse Diskrepanz zwischen Arm und Reich im Nachkriegsitalien.
INFO
 

Forum50
 
Ossessione, R.: Luchino Visconti
mit Massimo Girotti, Clara Calamai, Juan de Landa, Elio Marcuzzo, Vittorio Duse
Italien 1942
 
Das Spielfilmdebut von Luchino Visconti situiert eine Amour fou zwischen einem Drifter und einer verheirateten Frau in der tristen Landschaft des Po-Deltas. Ein Vorläufer des Neorealismus in seiner bisher vollständigsten Restaurierung.
INFO
 

Ostia, R.: Sergio Citti
mit Franco Citti, Laurent Terzieff, Anita Sanders, Lamberto Maggiorani, Ninetto Davoli
Italien 1970
 
Die Brüder Rabino und Banderi leben in Ostia, einem Vorort Roms. Als sie auf Monica treffen, entspinnt sich ein Spiel der Anziehung und der Abstoßung, das zärtlich und zynisch, frivol und düster Tabu um Tabu bricht.
INFO
 





Informationen

Datum: von Do 20 Feb 2020 bis So 1 Mär 2020

Organisiert von : Internationale Filmfestspiele Berlin

Eintritt : kostenpflichtig


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