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Omaggio a Giuseppe De Santis.

Datum:

20/06/2008


Omaggio a Giuseppe De Santis.

Eröffnung der Filmreihe mit Marco Grossi (Associazione Giuseppe De Santis) und Franco Sepe (Universität Potsdam).

Eröffnung der Filmreihe mit Marco Grossi (Associazione Giuseppe De Santis) und Franco Sepe (Universität Potsdam) und Präsentation des Buches Giuseppe De Santis. La trasfigurazione della realtà / The Transfiguration of Reality, herausgegeben von Marco Grossi, veröffentlicht durch die Associazione Giuseppe De Santis und das Centro Sperimentale di Cinemato grafia, Roma 2007. Auf italienisch mit deutscher Simultanübersetzung Anschließend RISO AMARO (1949, OmE, 108 Min) Freitag, 20. Juni 2008 | 19.00 Uhr Kino Arsenal | Potsdamer Straße 2 | Berlin – Tiergarten Weitere Vorstellungen: 21. Juni | 19.00 Uhr NON C’È PACE TRA GLI ULIVI (OmE, 100 Min) 22. Juni | 19.30 Uhr ROMA ORE 11 (OmE, 105 Min) 23. Juni | 19.00 Uhr RISO AMARO (OmE, 108 Min) Giuseppe de Santis, geboren 1917 in Fondi, ist einer der wichtigsten Vertreter des neorealistischen Kinos. Von 1940–1941 besuchte er das Centro Sperimentale di Cinematografia und war zunächst als Kritiker für die Zeitschrift „Cinema“ tätig, die sich zur theoretischen Basis für die Erneuerung des italienischen Kinos entwickelte. Nachdem er für Luchino Visconti als Regieassistent und Drehbuchautor bei OSSESSIONE (1942) tätig war und mit Mario Serandrei das Drehbuch für GIORNI DI GLORIA (1945) schrieb, folgte 1947 sein Filmdebüt mit CACCIA TRAGICA. Der nachfolgende Film RISO AMARO (1949) machte ihn zu einem der bekanntesten Regisseure Italiens und brachte ihm eine Nominierung für den Oscar ein. Zwei seiner späteren Filme hat De Santis in Fondi gedreht: NON C’È PACE TRA GLI ULIVI (1950) und GIORNI D’AMORE (1954). ROMA ORE 11 (1952), der nach einer von Elio Petri in Auftrag gegebenen Umfrage entstand, war der erste Film, den De Santis in einer größeren Stadt drehte. Eine zweite Oscar-Nominierung erhielt er 1958 für LA STRADA LUNGA UN ANNO, für den er mit dem Golden Globe der ausländischen Presse in Hollywood ausgezeichnet wurde. Nach ITALIANI BRAVA GENTE (1964), einem Film über den Russlandfeldzug, drehte er seinen letzten Spielfilm: UN APPREZZATO PROFES SIONISTA DI SICURO AVVENIRE (1972). 1995 realisierte er mit Bruno Bigoni einen Film über die Resistenza: OGGI È UN ALTRO GIORNO. Milano 1945 1995. Im selben Jahr wurde er in Venedig mit dem Goldenen Löwen für sein Lebenswerk ausgezeichnet. De Santis starb 1997 in Rom. Veranstaltet von: Associazione Giuseppe De Santis und Italienisches Kulturinstitut Berlin In Zusammenarbeit mit: Freunde der Deutschen Kinemathek e.V. und Cinecittà Holding Karten und Infos unter: 030 - 26 95 51 00 | www.fdk-berlin.de

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Datum: Fr 20 Jun 2008


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