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SINOPOLIANA. Eröffnungskonzert: Foglie che il vento non tocca, 20. April 2026, 19.30 Uhr, Meistersaal

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SINOPOLIANA

GIUSEPPE SINOPOLI (1946–2001)

EINE INTERNATIONALE HOMMAGE
ZUM 25. JAHRESTAG SEINES TODES

Das Jahr 2026 markiert den fünfundzwanzigsten Todestag von Giuseppe Sinopoli (1946–2001). Sinopoli war eine zentrale Figur der europäischen Musikkultur: Dirigent, Komponist, Intellektueller sowie Gelehrter der Mythologie und der Antike. Die geplante Veranstaltungsreihe hat zum Ziel, die Vielschichtigkeit seines Denkens und seines künstlerischen Vermächtnisses durch ein internationales Projekt neu sichtbar zu machen. Getragen von führenden musikalischen und kulturellen Institutionen, soll Sinopolis Werk aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und in seiner ganzen Tiefe gewürdigt werden.

Der Ministro per lo Sport e i Giovani und das Ministero degli Affari Esteri e della Cooperazione Internazionale haben mittels des Istituto Italiano di Cultura di Berlino die Initiative ergriffen, SINOPOLIANA – einen Zyklus von Feierlichkeiten zu Ehren von Giuseppe Sinopoli – in Deutschland anzustoßen und damit seine grundlegende Rolle im künstlerischen und intellektuellen Dialog zwischen Italien und dem deutschsprachigen Raum anzuerkennen.

SINOPOLIANA ist als europaweites, dezentrales Festival konzipiert, das sich über ein Jahr erstreckt und Konzerte, Symposien, Ausstellungen sowie Bildungsinitiativen umfasst. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es nicht nur, das Andenken an Giuseppe Sinopoli zu ehren, sondern auch sein intellektuelles und künstlerisches Erbe im zeitgenössischen kulturellen Diskurs zu aktivieren. Das Programm verfolgt eine ausdrücklich europäische Perspektive und findet in Deutschland (Berlin und Dresden), in Rom sowie in London statt.

Maestro Sinopoli kam kurz nach dem Fall des Eisernen Vorhangs nach Ostdeutschland und leitete die Sächsische Staatskapelle Dresden von 1992 bis zu seinem Tod. Sein künstlerischer Weg fand am Abend des 20. April 2001 in der Deutschen Oper Berlin ein vorzeitiges Ende.
In Rom dirigierte Sinopoli von 1983 bis 1987 die Accademia Nazionale di Santa Cecilia.
Im Jahr 2000 war Sinopoli der erste italienische Dirigent, der den gesamten Ring des Nibelungen von Richard Wagner bei den Bayreuther Festspielen aufführte. Sein letztes Konzert widmete Sinopoli dem ein Jahr zuvor verstorbenen ehemaligen Intendanten der Deutschen Oper, Götz Friedrich. Für seinen verstorbenen Freund schrieb Sinopoli eine Widmung, die mit folgenden Worten endet: „Während Götz mich heute Abend auf das Podium begleitet, wird es mir so vorkommen, als wiederhole er mit ruhiger und einschmeichelnder Stimme, was der Ödipus von Sophokles zu den Menschen von Kolonos sagte, bevor er die Bühne verließ: Dir und diesem Land möge das Glück hold sein, und denkt in Zeiten des Wohlstands an mich, wenn ich tot bin, auf ewig glücklich.“

 

Eröffnungskonzert

Foglie che il vento non tocca

Werke von
Giuseppe Sinopoli, Ferruccio Busoni, Alban Berg, Daniela Fantechi, Gustav Mahler

Mit
Silvia Cappellini Sinopoli, Klavier
Frauke Aulbert, Sopran
Luca Cipriano, Klarinette
Takehiro Konoe, Bratsche
Ettore Pagano, Violoncello
Giulia Rimonda, Violine

Montag, 20. April 2026
19.30 Uhr

18:30 Uhr Einlass und Umtrunk

Meistersaal – Köthener Str. 38, 10963 Berlino

Anmeldung erforderlich über Eventbrite: https://Fogliecheilventonontocca.eventbrite.de

 

 

  • Organisiert von: Istituto Italiano di Cultura di Berlino