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Gespräch mit der zweiten Stimme: Claudio Magris im Dialog mit Anna Leube

Datum:

30/09/2021


Gespräch mit der zweiten Stimme: Claudio Magris im Dialog mit Anna Leube

Internationaler Übersetzertag 2021
 
Gespräch mit der zweiten Stimme: Claudio Magris im Dialog mit Anna Leube 
 
Der 1953 ins Leben gerufene Weltübersetzungstag wird jedes Jahr am 30. September, dem Fest des Heiligen Hieronymus, begangen. Der heilige Hieronymus gilt als Schutzpatron der Übersetzer und ist verantwortlich für die Vulgata, die Übersetzung und Revision der Bibel ins Lateinische. Ab 2021 will das Italienische Kulturinstitut in Berlin diesen Jahrestag begehen und damit die für das Wissen und gegenseitige Verständnis zwischen verschiedenen Völkern und Kulturen so entscheidende Übersetzungspraxis in den Vordergrund rücken. Aus diesem Grund organisiert das Institut eine Begegnung zwischen einer Autorin/einem Autor und der Übersetzerin / dem Übersetzer und lädt dazu Protagonisten von höchstem Rang ein.
 
Am 30. September 2021 werden der Schriftsteller Claudio Magris und seine deutsche Übersetzerin Anna Leube zu Gast sein. Professor Maria Carolina Foi, Direktorin des IIC Berlin, wird die Veranstaltung einleiten und moderieren.
 
30. September 2021
18:00 Uhr
Istituto Italiano di Cultura, Hildebrandstr. 2, Berlin-Tiergarten

Auf Deutsch und Italienisch mit Simultanübersetzung. 
 
Für die Teilnahme an der Veranstaltung im Italienischen Kulturinstitut ist die Anmeldung über Eventbrite erforderlich: 
https://magris-leube.eventbrite.it

Das Gespräch, das im Konferenzraum des IIC Berlin stattfindet, wird live auf ZOOM und Facebook übertragen.
 
Claudio Magris, 1939 in Triest geboren, lehrte Germanistik zunächst an der Universität Turin und dann von 1978 bis 2006 an der Universität Triest. Als Germanist hat er grundlegende Studien veröffentlicht wie Mito absburgico nella letteratura austriaca moderna (Einaudi, Turin 1963), Lontano da dove. Joseph Roth e la tradizione ebraico-orientale (Einaudi, Turin 1969), und die Aufsatzsammlung L'anello di Clarisse. Grande stile e nichilismo nella letteratura moderna (Einaudi, Turin 1984). Seinen ersten großen Erfolg als Schriftsteller hatte er 1986 mit dem Roman-Essay Donau, dem weitere Romane, Essays und Theaterstücke folgten. Er selbst ist Übersetzer aus dem Deutschen, unter anderem von Grillparzer, Schnitzler und Büchner. Seit über fünfzig Jahren arbeitet er mit "Il Corriere della sera" zusammen. Er hat zahlreiche renommierte nationale und internationale Literaturpreise erhalten, darunter: Premio Strega für Microcosmi (1999); Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2001; Preis des Prinzen von Asturien 2006. Im Jahr 2009 erhielt er in der Paulskirche in Frankfurt am Main den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und den Charles-Veillon-Preis für Sachbücher. Im Jahr 2012 wurde er mit dem Großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Im Jahr 2020 wurde er mit dem De Sanctis-Preis ausgezeichnet.
 
Mit Claudio Magris spricht Anna Leube, ehemalige Lektorin des Hanser Verlags und hervorragende Übersetzerin u.a. von Bruce Chatwin, Shirley Jackson, Michael Ondaatje, Alberto Savinio und Italo Svevo sein. Und natürlich ist sie auch die Übersetzerin des Germanisten und Schriftstellers aus Triest, so von Istantanee (Schnappschüsse) und Magris' jüngstem Erzählband Tempo curvo a Krems (Garzanti, Mailand 2019), der demnächst auf Deutsch erscheinen wird.

Was erwartet eine Übersetzerin von ihrem Autor? Und wie findet es der Autor, mit einer zweiten Stimme in einer anderen Sprache zu sprechen? Anna Leube und Claudio Magris diskutieren über die schwierige und unverzichtbare Kunst des Übersetzens.


Beim Besuch unseres Hauses müssen die geltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen eingehalten werden!

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Für den Besuch der Finissage benötigen Sie einen Nachweis, dass Sie getestet, vollständig geimpft oder genesen sind: Schriftliche oder elektronische Bescheinigung über einen tagesaktuellen negativen Antigen-Test oder PCR-Test auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2. Selbsttests sind nicht anerkannt. Geimpfte Personen zeigen bitte Ihren Impfpass vor, die vollständige Impfung muss mindestens 14 Tage zurückliegen. Für Genesene ist der Nachweis eines positiven PCR-Tests erforderlich, der mindestens 28 Tage, jedoch nicht mehr als sechs Monate zurückliegt. Liegt das positive PCR-Testergebnis mehr als sechs Monate zurück, gilt dieses in Verbindung mit mindestens einer Impfung, die mindestens 14 Tage zurückliegt.
Bitte halten Sie beim Einlass neben Ihrer Reservierung Ihren Lichtbildausweis sowie das Ergebnis Ihres negativen Testbescheids, den Nachweis über vollständige Impfung oder Genesung bereit.
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Um im Verdachtsfall die Nachverfolgung der Infektionskette sicherstellen zu können, sind wir verpflichtet, eine Gästeliste zu führen. Deshalb bitten wir Sie, bei der Anmeldung Ihren Namen, Ihre Anschrift, Ihre Telefonnummer und E-Mail-Adresse zu hinterlegen. Beim Besuch sind alle Gäste verpflichtet, ihren Ausweis mitzuführen. Die Gästelisten führen wir nach Art. 5 DSGVO unter Einhaltung datenschutzrechtlicher Grundsätze und bewahren sie für vier Wochen auf.
Tragen Sie während Ihres gesamten Besuchs eine medizinische Schutzmaske.
Bitte halten Sie ausreichend Abstand zu den anderen Menschen ein.
Bitte folgen Sie den Anweisungen des Einlass- und Aufsichtspersonals.




Informationen

Datum: Do 30 Sep 2021

Uhrzeit: von 18:00 bis 19:30

Organisiert von : Istituto Italiano di Cultura di Berlino

Eintritt : Frei


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