#schnittpunkte_europas
Film
Brennende Lieb
1. Teil der vierteiligen Familiensaga
R.: Karin Brandauer
Mit Christine Mayer,Ivano Marescotti, Paolo Magagna
(A/D/I 1989, 130‘, Südtiroler Mundart m. ital U.)
Der Film beruht auf dem gleichnamigen Text des Tiroler Schriftstellers Felix Mitterer und wurde 1989 unter der Regie von Karin Brandauer (Teil 1 und 2) und Gernot Friedel (Teil 3 und 4) gedreht.
Am 21. Oktober 1939 trifft Hitler eine Vereinbarung mit Mussolini: Deutschsprachige Südtiroler müssen wählen, ob sie in Italien bleiben oder ins Deutsche Reich wollen. Karin Brandauer schildert den Konflikt, den die Entscheidung heraufbeschwor, anhand der Geschichte zweier Familien. Der erste Teil der Familiensaga erzählt die Ereignisse im Zeitraum März 1938 und Dezember 1939. Das faschistische Regime sertzte damals seine Versuche zur Entnationalisierung der Südtiroler fort, die mit Widerstand antworteten. Dieser wurde in der Anfangszeit von den Pfarrgemeinden , dann, in der zweiten Hälfte der dreißiger Jahre, vom Nationalsozialismus vereinnahmt.
In Zusammenarbeit mit dem ORF und der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol, Multisprachzentrum Bozen / Centro Multilingue