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Le voci ritrovate. Diskussion

Le voci ritrovate: parole e canti di prigionieri italiani in terra tedesca durante la Grande Guerra. 

Einführung und Moderation: Prof. Dr. Maria Carolina Foi (Italienisches Kulturinstitut Berlin) und Prof. Dr. Lorenzo Filipponio (Humboldt-Universität zu Berlin).
 
Präsentation von Dr. Britta Lange, Prof. Dr.  Antonio Lucci, Emilio Tamburini (Humboldt-Universität zu Berlin) und Prof. Ignazio Macchiarella (Università degli Studi di Cagliari). 
 
Gespräch mit Prof. Dr. Sebastian Klotz (Lautarchiv der Humboldt-Universität zu Berlin) und Dr. Albrecht Wiedmann (Berliner Phonogramm-Archiv, Staatliche Museen zu Berlin). 
 
15.06., 19:00 s.t.
Live-Stream via Zoom

Präsentation und Diskussion in italienischer und deutscher Sprache.

1918 zeichnete ein Team von Linguisten und Musikwissenschaftlern die Stimmen von Soldaten aus Ländern, die Feinde Deutschlands waren, auf einem Grammophon und einem Phonographen in deutschen Gefangenenlagern auf.

Einhundert Jahre später wurden die akustischen Spuren italienischer Gefangener, die in zwei Tonarchiven in Berlin aufbewahrt wurden, von Ignazio Macchiarella und Emilio Tamburini, in diesem erstmals in Deutschland präsentierten Band, gesammelt und untersucht.

Im Verlauf der Veranstaltung, die von Lorenzo Filipponio moderiert wird, werden die Autoren einige der Aufnahmen abspielen, sie werden zusammen mit Britta Lange und Antonio Lucci über diese Materialien nachdenken, über ihren Wert und ihre Bedeutung heute. Am Anfang und am Ende bieten die Beiträge von Albrecht Wiedmann und Sebastian Klotz einen Überblick über den materiellen und institutionellen Kontext dieses Klanggedächtnisses.

Organisiert in Zusammenarbeit vom Italienzentrum der FU Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Italienischen Kulturinstitut Berlin.

Videoaufzeichnung der Veranstaltung: