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Öffentliches Podiumsgespräch: In Memoriam Gianni Vattimo

Gianni Vattimo

Öffentliches Podiumsgespräch im Rahmen des Studientages: Das „schwache Denken“ in Zeiten der Kriege – Gianni Vattimo in memoriam, veranstaltet von der Katholischen Akademie in Berlin e.V.

Mit
Prof. Dr. Ugo Perone (Berlin)
Dr. Silvia Mazzini (Portland/USA)
Moderation: Dr. Elisa Primavera-Lévy (Berlin)

Donnerstag, 21. März 2024
18.00
Katholische Akademie Berlin Hannoversche Straße 5, 10115 Berlin

Anmeldung
https://www.katholische-akademie-berlin.de/veranstaltung/in-memoriam-gianni-vattimo/

Der am 19. September 2023 verstorbene italienische Philosoph Gianni Vattimo gilt als ein Hauptvertreter der Postmoderne und einer linken Rezeption von Nietzsche und Heidegger. Zugleich war er einer der Protagonisten einer „Rückkehr zur Religion“. Was bleibt von dem von ihm vertretenen „schwachen Denken“ in einer Zeit kriegerischer Gewalteruptionen und weltweiter autoritärer Tendenzen?

Ugo Perone war Professor für Philosophie an der Universität Turin, an der Universität Tor Vergata in Rom und der Università del Piemonte Orientale. Von 2012 bis 2021 war Ugo Perone Inhaber der Guardini-Professur an der Humboldt-Universität zu Berlin. Neben seiner akademischen Karriere war Perone von 1993 bis 2001 Stadtrat für Kultur der Stadt Turin und von 2001 bis 2003 Leiter des Italienischen Kulturinstituts von Berlin. Von 2009 bis 2013 Beauftragter für Kultur und Tourismus der Provinz Turin. Ugo Perone war Senior Fellow des Collegium Budapest. Seit 2006 ist er Präsident der Società Italiana per gli Studi di Filosofia e Teologia und Mitglied des Centro Studi Filosofico-religiosi Luigi Pareyson. Er ist Gründer und Leiter der Scuola di Alta Formazione Filosofica (SdAFF).

Silvia Mazzini, Philosophin und Theaterautorin, arbeitet an der Schnittstelle von Ästhetik und politischer Philosophie. Sie veröffentlichte über Kunst und Politik bei Pasolini, Bloch und Vattimo, über tragisches und komisches Denken und Gemeinschaftstheater; derzeit schreibt sie über die Philosophie der Armut. Sie ist Assistant Professor am Institute for Doctoral Studies in the Visual Arts, Portland/USA und war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Berlin Institute for Cultural Inquiry, an der Humboldt-Universität, an der Universität der Künste Berlin und an der Universität Groningen (Niederlande).

Elisa Primavera-Lévy, geb. 1976, studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften sowie Kulturwissenschaften und promovierte in Germanistik an der University of Chicago. Diverse Publikationen zu Schmerzdiskursen in Philosophie und Literatur, zur Autonomieästhetik und Heiterkeit. Sie ist seit 2013 Redakteurin derr Zeitschrift Sinn und Form.

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Eine Veranstaltung der Katholischen Akademie Berlin, in Kooperation mit der Universität Bern und dem Italienischen Kulturinstitut Berlin.
https://Katholische-Akademie-Berlin.de

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