Diese Website verwendet notwendige technische und analytische Cookies.
Wenn Sie die Navigation fortsetzen, akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies.

PREMIO BERLINO – ABSCHLUSSBERICHT DER PREISTRÄGER

Alberto Procaccini, Marco Iembo

#disegnami

Alberto Procaccini und Marco Iembo, Gewinner des Premio Berlino, VI Edizione (2025) präsentieren die Ergebnisse ihres sechsmonatigen Aufenthalts in Berliner Architekturbüros und reflektieren ihre Erfahrungen im Gespräch mit Lukas Feireiss (Aedes), Jonas Janke (b+ Prototypen GmbH) und Niklas Fanelsa (Atelier Fanelsa).

Alberto Procaccini ist ein italienischer Architekt, dessen Arbeit sich auf Stadterneuerung, adaptive Umnutzung und gemeinschaftsorientierte Gestaltungsansätze konzentriert. Er hat mit italienischen Architekturbüros wie Studio Benaim und Zamboni Associati Architettura (ZAA) zusammengearbeitet und dabei an Wohnbauprojekten, Sanierungsvorhaben und groß angelegten städtischen Projekten mitgewirkt, während er sich gleichzeitig mit Forschungsarbeiten im Bereich Landschaftswandel und partizipativer Gestaltung befasste. Im Rahmen des Premio Berlino verbringt er derzeit sechs Monate in Berlin, wo er mit b+ (Bplus.xyz) zusammenarbeitet und experimentelle räumliche Praktiken sowie die sozialen, kulturellen und politischen Dimensionen der baulichen Umwelt erforscht.

Marco Iembo ist Architekt und Kurator und beschäftigt sich mit den Bereichen Stadterneuerung, adaptive Umnutzung und partizipative Gestaltungsansätze. Als Mitbegründer des “collettivo ctrl+S” untersucht er in seiner Arbeit die Schnittstelle zwischen Architektur, Kunst und sozialem Engagement in marginalisierten und fragilen Gebieten. Er hat mit internationalen Büros wie Studio Mumbai, Studio Anne Holtrop und andreacaputo.com zusammengearbeitet und gleichzeitig Forschungs- und Bildungsprojekte entwickelt, die sich auf den öffentlichen Raum und klimabewusstes Design konzentrieren. Im Jahr 2025 wurde er bei der sechsten Ausgabe des Premio Berlino ausgezeichnet, was zu einem Forschungsaufenthalt im Atelier Fanelsa in Berlin führte.

Lukas Feireiss arbeitet seit zwei Jahrzehnten als Kurator, Autor und Lehrender im internationalen Kultur-und Bildungssektor mit einem besonderen Fokus auf transgressive gestalterische Praktiken. Seine Arbeit verbindet kritische Reflexion mit praktischer Umsetzung und untersucht die gesellschaftlichen Spannungsfelder der Gegenwart durch transdisziplinäre Kunst- und Vermittlungsformate.

Montag, 22. Juni 2026
19 Uhr 
Aedes Café, Christinenstr. 18-19, 10119 Berlin

Präsentation/Vortrag und Gespräch
mit
Alberto Procaccini, Marco Iembo, Jonas Janke (b+ Prototypen GmbH), Niklas Fanelsa (Atelier Fanelsa)

Grußworte
Alessandro Turci,
Hans-Jürgen Commerell (Aedes)

Moderation
Lukas Feireiss (Aedes)

Anmeldung erforderlich über Eventbrite (Link in Kürze)

Auf Englisch

In Zusammenarbeit mit
Aedes Architecture Forum | ANCB The Metropolitan Laboratory