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Retrospektive PIETRO GERMI: Gioventù perduta – Verlorene Jugend

Der 19-jährige Stefano, Sohn eines Hochschulprofessors, ist der Anführer einer kriminellen Bande von Studenten, bei deren letztem Raubüberfall ein Mensch erschossen wurde. Inspektor Mariani (Massimo Girotti) ist ihnen auf der Spur und verdächtigt Stefano, will aber aus Befangenheit seinen Job kündigen, weil er sich in Stefanos Schwester Luisa (Carla Del Poggio) verliebt hat. Das zentrale Thema des Films ist Gegenstand einer Vorlesung von Stefanos Vater: Die hohe Kriminalität unter jungen Menschen zwei Jahre nach Kriegsende sei nicht nur Folge der großen Armut im Land, sondern durch den Verlust aller Werte in den Jahren der Diktatur und des Krieges bedingt. Pietro Germi verschränkt in seinem zweiten Film virtuos Neorealismus und Genre-Aneignung und orientiert sich in Lichtsetzung, Ausstattung und Atmosphäre am Film noir, wie überhaupt die Zeichen US-amerikanischer Kultur sehr präsent sind: Der Protagonist trägt einen weißen Trenchcoat, Camel-Zigaretten werden als Währung gehandelt und die Nachtclubsängerin singt von Hawaii.
(Text: Arsenal)

25.05. 19:00
Gioventù perduta Verlorene Jugend
Italien 1948 Mit Carla Del Poggio, Massimo Girotti, Jacques Sernas 35 mm | OmE | 86 min
Kopie der CSC Cineteca Nazionale

Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V.
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Veranstaltet vom Arsenal – Institut für Film und Videokunst in Zusammenarbeit mit dem Istituto Italiano di Cultura Berlino
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