Diese Website verwendet notwendige technische und analytische Cookies.
Wenn Sie die Navigation fortsetzen, akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies.

Retrospektive Valerio Zurlini – Le soldatesse

Le soldatesse (c) Fotoarchiv Arsenal Filmisntitut e.V.

1942 erhält der italienische Leutnant Martino (Tomás Milián) im besetzten Griechenland den Befehl, 15 Frauen zu Bordellen der italienischen Armee nach Albanien zu eskortieren. Begleitet von einem Sergeant (Mario Adorf) und einem faschistischen Schwarzhemdmajor fährt er mit ihnen durchs Land, erfährt ihre Probleme und ihre Verzweiflung und verliebt sich in die Zwangsprostituierte Eftichia (Marie Laforêt). LE SOLDATESSE ist einer der wenigen Filme im Kino der 60er Jahre, der kritisch Italiens Beteiligung am 2. Weltkrieg thematisiert: Zu Beginn wird an den italienischen Überfall auf Griechenland im Oktober 1940 erinnert und ein Massaker von Schwarzhemden gezeigt. Während das in Jugoslawien gedrehte, nuancierte Werk in der Sowjetunion und in Osteuropa viele Zuschauer*innen fand, wurde der Film westlich des Eisernen Vorhangs kaum gezeigt.

Regie
Valerio Zurlini

Italien, Frankreich, BRD, Jugoslawien / 1965
120 Min. / DCP / OmeU

mit

Anna Karina, Tomás Milián, Mario Adorf, Lea Massari, Marie Laforêt

Mi. 13.05. 20:00 Uhr
Kino Arsenal, Plantagenstr. 30, 13347 Berlin-Wedding

Weitere Vorstellung
Mo. 25. Mai 20:00

Weitere Informationen:
https://www.arsenal-berlin.de/

 

 

  • Organisiert von: Arsenal Filminstitut e.V., Istituto Italiano di Cultura di Berlino