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Retrospektive Valerio Zurlini – Seduto alla sua destra

Seduto alla sua destra (c) Fotoarchiv Arsenal Filmisntitut e.V.

In einem namenlosen afrikanischen Land wird Maurice Lalubi (Woody Strode), der als Freiheitskämpfer eine gewaltlose Revolution anstrebt, verraten und von weißen Söldnertruppen im Dienst eines einheimischen Tyrannen gefangen genommen. Im Gefängnis teilt er die Zelle mit Oreste (Franco Citti), einem italienischen Kleinkriminellen, der verhaftet und gefoltert wurde, weil er den Aufständischen einen Lastwagen verkauft hat. Oreste erkennt die moralische Größe seines Zellengenossen und pflegt Lalubis Wunden. Ursprünglich als mittellanger Beitrag zum Episodenfilm Amore e rabbia geplant, entschied sich Valerio Zurlini, einen abendfüllenden Film aus dem Evangeliumsstoff zu entwickeln. Der christliche Kommunist Zurlini drehte einen polarisierenden Film über Gewalt und Gnade, mit Anspielungen auf Jesus Christus und Patrice Lumumba, den 1961 ermordeten ersten Ministerpräsidenten des unabhängigen Kongo sowie die Befreiungsbewegungen des globalen Südens in den 60er Jahren.

Regie
Valerio Zurlini

Italien / 1968
89 Min. / 35 mm / OmeU

mit
Woody Strode, Franco Citti, Jean Servais

Fr. 15.05. 20:00 Uhr
Kino Arsenal, Plantagenstr. 30, 13347 Berlin-Wedding

Weitere Vorstellung
Mi. 20. Mai 19:00

Weitere Informationen:
https://www.arsenal-berlin.de/

 

 

 

  • Organisiert von: Arsenal Filminstitut e.V., Istituto Italiano di Cultura di Berlino